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Brahms besuchte Leipzig 16 Mal als Dirigent und Pianist und er überließ dem Gewandhausorchester die Uraufführung von vier wichtigen Kompositionen.

Teil 1: Brahms der Fortschrittliche

Die erste Aufführung des Deutschen Requiems (1868) und die Uraufführung der vollständigen Fassung in Leipzig (1869) gelten als Durchbruch für Brahms als weithin anerkannter Komponist. Vor allem die euphorischen Besprechungen der Leipziger Aufführung durch die in Leipzig ansässigen ansässigen Musikzeitschriften entfalteten überregional Wirkung. Schnell wurde Brahms zum verehrtesten lebenden deutschen Komponisten neben Wagner und nach dessen Tod auch zum erfolgreichsten, der in einem Atemzug mit Bach und Beethoven genannt werden durfte.

Brahms besuchte Leipzig 16 Mal als Dirigent und Pianist und er überließ dem Gewandhausorchester die Uraufführung von vier wichtigen Kompositionen – mehr als jeder anderen Stadt (außer Wien). Die Leipziger Erstaufführungen der 1., 2. und 3. Sinfonie sowie der Akademischen Festouvertüre und der Tragischen Ouvertüre dirigierte Brahms persönlich kurz nach den Uraufführungen. Bei den Leipzig-Premieren seiner beiden Klavierkonzerte saß er als Solist am Klavier.

Brahms und Leipzig – das war jedoch nicht immer eine Liebesbeziehung. Bis sich der Komponist nach seinem ersten Besuch 1853 unverrückbar ins Kernrepertoire der Gewandhaus-Konzerte einschrieb, vergingen fünfzig Jahre voller Höhen und Tiefen. Brahms Leipziger Erfahrungen spiegeln seinen Kampf um Wertschätzung in der Musikwelt, sein Zerrieben-Werden zwischen „Konservativen“ und „Neudeutschen“, zwischen Publikumsgeschmack und Innovation. Doch spätestens ab Ende der Siebziger Jahre gerieten die Aufführungen seiner Werke in Leipzig zu triumphalen Erfolgen.

Brahms Aufenthalte in Leipzig (der letzte fand 1896 statt) fallen zeitlich zusammen mit Entwicklungen in der Leipziger Musikszene, die nicht zuletzt durch die kontroverse Rezeption seines Werkes in Leipzig angestoßen wurden: Die Übernahme der Gewandhauskapellmeister-Position durch Arthur Nikisch (1895), zwei Jahre vor Brahms Tod, war ebenfalls ein Ergebnis dieser Entwicklung, die das Gewandhaus und sein Orchester schließlich ins zwanzigste Jahrhundert katapultierte. Nikisch läutete nicht nur eine neue Ära des Leipziger Konzertlebens ein, sondern bescherte Brahms einen bis heute zentralen Platz im Gewandhausorchester-Repertoire.

Über diese Bedeutung für die Musikstadt Leipzig hinaus war „Brahms der Fortschrittliche“ (Arnold Schönberg) wichtig für nachfolgende Komponisten-Generationen. Seinem Schaffen wohnten nämlich erhebliche fortschrittliche Elemente inne, die den Weg ebneten zur weitgehenden Befreiung aus dem Schatten Beethovens.

Der Leipziger Brahms-Zyklus des Jahres 2013 macht in den Interpretationen von Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly das Sinnliche und das Fortschrittliche in Brahms Musik gleichermaßen erfahrbar. Die herausragenden Solisten des Zyklus sind Leonidas Kavakos (Violine), Enrico Dindo (Violoncello), Arcadi Volodos, Pierre-Laurent Aimard (Klavier)

Mit 43 Jahren erst legt Brahms seine erste Sinfonie vor. Unverzichtbar für die Entwicklung zum Sinfoniker ist daher seine Kammer- und Klaviermusik. In ihr ist seine schrittweise Annäherung an die Großform ablesbar. Der Leipziger Brahms-Zyklus 2013 präsentiert deswegen in Leipzig vier hochkarätig besetzte Kammermusik-Abende. Interpreten sind das JerusalemQuartett mit Tatjana Masurenko (Viola), das Apollon Musagète Quartett mit Martin Fröst (Klarinette), das Gewandhausquartett mit Menahem Pressler (Klavier) sowie das Trio Lauma, Linda und Baiba Skride mit Julian Steckel (Violoncello).

Teil 2: Zündstoff Brahms

Leipzig 1853. Leipzig wächst innerhalb von 50 Jahren bis zur Jahrtausendwende um fast eine halbe Million Einwohner. Private Orchestergründungen und Musikvereine machen dem Gewandhaus und seinem Orchester Konkurrenz: Günstige Preise, abwechslungsreiche Programme und beispielhafte Aufführungen erfüllen die Bedürfnisse des wachsenden Publikums aus dem Mittelstand besser als es das Gewandhaus vermag, das allerdings finanziell erfolgreicher tätig war als die Konkurrenten und international einen bedeutenden Namen hatte.

Seit sechs Jahren ist Mendelssohn tot und seine Nachfolger Ferdinand David, aber vor allem Carl Reinecke (seit 1854/55), geraten unversehens in die erbittert und öffentlich ausgetragenen Grabenkämpfe zwischen den beiden Ästhetik-Lagern „Konservative“ und „Neudeutsche“ (Liszt, Berlioz, Wagner). Carl Reinecke und die Gewandhaus-Direction begegneten den neuen musikalischen Tendenzen zögerlich, was dem Ruf des Gewandhauses nicht förderlich war und vor allem Gewandhauskapellmeister Reinecke bis heute den Vorwurf einer glücklosen, künstlerisch mittelmäßigen Amtszeit einbrachte.

In dieser Situation kommt Johannes Brahms zum ersten Mal nach Leipzig (1853). Zwölf Mal kehrt er als Pianist und Dirigent zurück. Unter den großen Komponisten der Welt ist er einer der am häufigsten in Leipzig gesehenen Künstler.

Als Pianist und Komponist bietet er den musikalischen Akteuren der Stadt reichlich Zündstoff, was schnell zu seelischen Verletzungen bei Brahms führte: Das Leipziger Debakel um sein durchgefallenes 1. Klavierkonzert im Jahr 1859 war bis dahin Brahms schwerste künstlerische Niederlage, die sein Verhältnis zu Leipzig (und umge-kehrt) auf etliche Jahre hinaus belastet. Größere und kleinere Seitenhiebe, die er noch nach Jahrzehnten in seinen Briefen in Richtung Gewandhaus und Publikum austeilt, zeugen beredt davon.

Mitte der Siebziger Jahre, mit der Gewandhaus-Erstaufführung der 1. und 2. Sinfonie, erwachte jedoch auch in Leipzig auf breiter Basis die Erkenntnis, dass man an Brahms nicht mehr vorbei kommt. Die Gewandhaus-Direction verstärkte ihr Werben um seine Gunst und die Stadt bot ihm sogar das Amt des Thomaskantors an. Nachweislich geschmeichelt, lehnte er das Amt jedoch nach reiflicher Überlegung ab.

Brahms´ in die Moderne weisende Kunst verstört die Leipziger zunächst, Gewandhauskapellmeister Reinecke findet nicht leicht Zugang zu seiner Musik und das „Neudeutsche“ Lager ätzt in seinen Gazetten vernichtend.

Erst der langsam einsetzende Wandel im Feuilleton und in den Musikzeitungen trägt in Leipzig mit dazu bei, das Blatt zu Brahms Gunsten zu wenden: Die Zeitungen beurteilen immer weniger Stile und Eigenarten von Komponisten, sondern zunehmend die Solisten und ihre technische sowie interpretatorische Bewältigung der Werke auf der Bühne. Damit rücken plötzlich exemplarische Brahms-Aufführungen und die Dirigate von Arthur Nikisch (damals Kapellmeister des Leipziger Theaters) in den Mittelpunkt des Interesses.

Vermutlich aufgrund seiner Skepsis gegenüber den Probenbedingungen ließ Brahms das Gewandhausorchester keine seiner Sinfonien aus der Taufe heben. Diese Zurückhaltung erfüllt die Gewandhausdirektionen bis zum heutigen Tag mit großem Bedauern. Dafür standen vier andere Werke seines Ouevres zum ersten Mal in Leipzig auf den Pulten: Die Klaviersonate C-Dur op.1 wird am 17.12.1853 uraufgeführt, am 5.2.1874 die Orchesterfassung der 3 Ungarischen Tänze WoO 1 und an Neujahr 1879 das Violinkonzert D-Dur op. 79 sowie die Uraufführung der vollständigen Fassung des „Deutschen Requiems“ am18.2.1869.

Von der vernichtenden Erfahrung, als „drei Hände versuchten, langsam ineinander zu fallen“ (nach der Aufführung des 1. Klavierkonzerts 1859) bis zum „öffentlichen Brahms-Cultus“ (nach der Aufführung der 3. Sinfonie) sollten einige Jahrzehnte vergehen bis Johannes Brahms in Leipzig zuletzt doch noch als „der bedeutungsvollste Componist der Gegenwart“ verehrt wird.

An Johannes Brahms kristallisieren sich Entwicklungen in Leipzig, an deren Ende Arthur Nikisch 1895 das Amt des Gewandhauskapellmeisters übernimmt, der Brahms als feste Größe im Repertoire durchsetzt und der das Gewandhaus und sein Orchester in eine neue Zeit führen sollte.

Video

  • Gewandhaus Orchester
  • Gewandhaus
  • Barbican Centre
  • Salle Pleyel
  • Wiener Musikverein
  • Decca Classics

Live im
Videostream

19. Oktober 2013, 20 Uhr

Gewandhausorchester, Riccardo Chailly

Leonidas Kavakos (Violine)

unterstützt von DHL

Termine

10./11. Oktober 2013

20.00 Uhr, Leipzig

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Enrico Dindo, Violoncello
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
1. Sinfonie c-Moll, Op. 68
  • Un poco sostenuto – Allegro
  • Andante sostenuto
  • Un poco Allegretto e grazioso
  • Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
  • Allegro
  • Andante
  • Vivace non troppo

13. Oktober 2013

20.00 Uhr, Leipzig

Ticket
  • Arcadi Volodos, Klavier
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
2. Konzert für Klavier und Orchester B-Dur op. 83
  • Allegro non troppo
  • Allegro appassionato
  • Andante
  • Allegretto grazioso
2. Sinfonie D-Dur op. 73

17./18. Oktober 2013

20.00 Uhr, Leipzig

Ticket
  • Pierre-Laurent Aimard, Klavier
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
3. Sinfonie F-Dur op. 90
1. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 15
  • Maestoso
  • Adagio
  • Rondo

19. Oktober 2013

20.00 Uhr, Leipzig

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
  • Allegro non troppo
  • Adagio
  • Allegro giocoso, ma non troppo vivace
4. Sinfonie e-Moll op. 98

20. Oktober 2013

18.00 Uhr, Leipzig

Ticket

Baiba Skride, Violine | Máté Szücs, Viola | Julian Steckel, Violoncello | Lauma Skride, Klavier

08. November 2013

20.00 Uhr, Leipzig

Ticket

Jerusalem Quartett
Alexander Pavlovsky, Violine | Sergei Bresler, Violine | Ori Kam, Viola | Kyril Zlotnikov, Violoncello
Tatjana Masurenko, Viola
CHristian GIger, Violoncello

10. November 2013

18.00 Uhr, Leipzig

Ticket

Jerusalem Quartet Alexander Pavlovsky, Violine | Sergei Bresler, Violine | Ori Kam, Viola | Kyril Zlotnikov, Violoncello
Tatjana Masurenko, Viola
Gary Hoffman, Violoncello

17. November 2013

18.00 Uhr, Leipzig

Ticket

Menahem Pressler zum 90. Geburtstag

Gewandhaus-Quartett
Frank-Michael Erben, Violine | Conrad Suske, Violine | Vincent Aucante, Viola | Jürnjakob Timm, Violoncello
Menahem Pressler, Klavier

01. Dezember 2013

18.00 Uhr, Leipzig

Ticket

Appolon Musagète Quartett
Paweł Zalejski, Violine | Bartosz Zachłod, Violine | Piotr Szumieł, Viola | Poitr Skweres, Violoncello
Martin Fröst, Klarinette

22. Oktober 2013

19.30 Uhr, London

Ticket

Barbican International Associates

  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Enrico Dindo, Cello
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
1. Sinfonie c-Moll, Op. 68
  • Un poco sostenuto – Allegro
  • Andante sostenuto
  • Un poco Allegretto e grazioso
  • Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
  • Allegro
  • Andante
  • Vivace non troppo

23. Oktober 2013

18.00 Uhr, London

Ticket

Gewandhaus-Quartett
Frank-Michael Erben, Vl. | Conrad Suske, Vl. | Vincent Aucante, Vla. | Jürnjakob Timm, Vc.

Milton Court Concert Hall

1. Streichquartett c-Moll op. 51
  • Allegro
  • Romanze. Poco Adagio
  • Allegrotto molto moderato e comodo - Un poco più animato
  • Allegro
2. Streichquartett a-Moll op. 52
  • Quasi Menuetto, moderato - Allegretto vivace
  • Finale. Allegro non assai
  • Allegro non troppo
  • Andante moderato

23. Oktober 2013

19.30 Uhr, London

Ticket

Barbican International Associates

  • Arcadi Volodos, Klavier
2. Konzert für Klavier und Orchester B-Dur op. 83
  • Allegro non troppo
  • Allegro appassionato
  • Andante
  • Allegretto grazioso
2. Sinfonie D-Dur op. 73

29. Oktober 2013

19.30 Uhr, London

Ticket

Barbican International Associates

  • Pierre-Laurent Aimard, piano
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
3. Sinfonie F-Dur op. 90
1. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 15
  • Maestoso
  • Adagio
  • Rondo

30. Oktober 2013

18.00 Uhr, London

Ticket

Gewandhaus-Quartett
Frank-Michael Erben, Vl. | Conrad Suske, Vl. | Vincent Aucante, Vla. | Jürnjakob Timm, Vc.

Milton Court Concert Hall

2. Streichquartett a-Moll op. 52
  • Andante moderato
  • Quasi Menuetto, moderato - Allegretto vivace
  • Finale. Allegro non assai
  • Allegro non troppo

30. Oktober 2013

19.30 Uhr, London

Ticket

Barbican International Associates

  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
  • Allegro non troppo
  • Adagio
  • Allegro giocoso, ma non troppo vivace
4. Sinfonie e-Moll op. 98

26. Oktober 2013

20.00 Uhr, Paris

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Enrico Dindo, Cello
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
1. Sinfonie c-Moll, Op. 68
  • Un poco sostenuto – Allegro
  • Andante sostenuto
  • Un poco Allegretto e grazioso
  • Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
  • Allegro
  • Andante
  • Vivace non troppo

27. Oktober 2013

16.00 Uhr, Paris

Ticket
  • Arcadi Volodos, piano
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
1. Sinfonie c-Moll, Op. 68
  • Un poco sostenuto – Allegro
  • Andante sostenuto
  • Un poco Allegretto e grazioso
  • Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
  • Allegro
  • Andante
  • Vivace non troppo

01. November 2013

20.00 Uhr, Paris

Ticket
  • Pierre-Laurent Aimard, Klavier
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
3. Sinfonie F-Dur op. 90
1. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 15
  • Maestoso
  • Adagio
  • Rondo

02. November 2013

20.00 Uhr, Paris

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
  • Allegro non troppo
  • Adagio
  • Allegro giocoso, ma non troppo vivace
4. Sinfonie e-Moll op. 98

04. November 2013

19.30 Uhr, Wien

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Enrico Dindo, Cello
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
1. Sinfonie c-Moll, Op. 68
  • Un poco sostenuto – Allegro
  • Andante sostenuto
  • Un poco Allegretto e grazioso
  • Adagio – Più Andante – Allegro non troppo ma con brio – Più Allegro
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
  • Allegro
  • Andante
  • Vivace non troppo

05. November 2013

19.30 Uhr, Wien

Ticket
  • Arcadi Volodos, Klavier
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
2. Konzert für Klavier und Orchester B-Dur op. 83
  • Allegro non troppo
  • Allegro appassionato
  • Andante
  • Allegretto grazioso
2. Sinfonie D-Dur op. 73

06. November 2013

19.30 Uhr, Wien

Ticket
  • Pierre-Laurent Aimard, Klavier
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
3. Sinfonie F-Dur op. 90
1. Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 15
  • Maestoso
  • Adagio
  • Rondo

07. November 2013

19.30 Uhr, Wien

Ticket
  • Leonidas Kavakos, Violine
  • Gewandhausorchester Riccardo Chailly
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
  • Allegro non troppo
  • Adagio
  • Allegro giocoso, ma non troppo vivace
4. Sinfonie e-Moll op. 98

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